HAUPTSTADTTREFFEN 2005


 

   BERLIN - STREIFZÜGE


Ein neues Zentrum der Stadt an der einst verkehrsreichsten Kreuzung des Kontinents:
Der Potsdamer Platz!



Futuristisch: Deutsches Historisches Museum, im Hintergrund eine Kuppel des Berliner Doms.



Nicht ganz so futuristisch: "Erichs Lampenladen", etwas weniger ansehnlich als früher. 
Steht (noch) an der Stelle des alten Stadtschlosses. Und übernimmt dessen Scharnierfunktion zwischen Unter den Linden und Liebknecht-Straße bzw. Alexanderplatz.



Am Alexanderplatz beginnend: Die Karl-Marx- und Frankfurter Allee, früher Stalinallee.


Kreuzberg: Die Synagoge, direkt am Landwehrkanal.



Auch das macht Berlin so attraktiv: Geschichte überall und zum "anfassen".
(Kreuzberg = historischer Name des Bahnhofs)



Sieht fast aus wie der Stadtteil Prenzlauer Berg, wir sind aber im Wedding, Kreuzung von Osloer Straße und Prinzenallee. Der Wedding entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Arbeiterbezirk, genau wie der Prenzlauer Berg. Die Bezirke liegen nebeneinander und entwickelten sich parallel, bis zur Teilung. Der Wedding liegt im Westen, der Prenzlauer Berg im Osten.



Prenzlauer Berg heute: Das Viertel aus der Gründerzeit steht in neuer Blüte.



Die ehemalige Schultheiss - Brauerei, heute Kulturbrauerei. In dem Gebäudekomplex, der mehrere Innenhöfe einschließt, befinden sich Cafés, Theater, ein Kino, Ateliers und vieles mehr.



Unter Denkmalschutz: Der berühmte Wasserturm des Stadtteils.



Ist es vorstellbar, dass hier täglich viele dutzend Fernzüge ein- und ausfuhren?
Bis auf einen kleinen Teil des Eingangsportals ist vom großen Anhalter Bahnhof nicht viel geblieben. Das Tempodrom hat die Stelle der ehemaligen Gleisharfe eingenommen.


Auch anzutreffen: "Außer Dienst" gestellte Kirchen. Dieses einst evangelische Gotteshaus beherbergt jetzt einen Kindergarten. Prenzlauer Berg.



Geschichte hautnah auch hier: Die Stelle des Gaswerks Prenzlauer Berg, dessen Gasometer einst den Stadtteil symbolisierten. Im II. Weltkrieg zerstört, lagen hier die Trümmer des Gaswerks bis in die frühen 80er Jahre.
Dann entschloss man sich, Ernst Thälmann, KPD-Politiker in der Weimarer Republik und wichtige Identifikationsfigur des SED-Regimes, ein Denkmal zu setzten.



Berlin im 7. Himmel.



 



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