| RUNDBRIEF 3/2006 |
| Dankbarer Rückblick auf die 60. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatzer in Telgte |
Mehr als 150 Personen haben sich in der Vorbereitung und Durchführung dieser
Wallfahrt engagiert, damit diese wirklich zu einem Fest des Glaubens in der
Gemeinschaft des Grafschafter Gottesvolkes werden konnte. Es wurde auch ein Fest
der Begegnung in fröhlicher und herzlicher Atmosphäre. Wir haben uns trotz
Vertreibung die Herzlichkeit und Fröhlichkeit nicht nehmen lassen. Ein bisschen
Regen am Freitagabend hat die Prozession mit gut 300 Teilnehmern durch die
geschmückten Straßen nicht aufhalten können und mit einigen Störenfrieden muss
man, wenn man sich als Christenschar in der Öffentlichkeit zeigt, immer rechnen.
Die inhaltsreichen Predigten des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Dr. Erwin
Josef Ender und des Bischofs Joachim Reinelt mit Erlebnissen aus seiner DDR-Zeit
haben wesentlich zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen.
Es ist mir ein Herzensanliegen, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der
Wallfahrt – und es waren wohl mehr als 2 500 Pilger – für ihr Dasein und
Mitbeten zu danken. Es war eine Demonstration und Stärkung des Glaubens für
Gegenwart und Zukunft. Besonders danke ich allen Helferinnen und Helfern, die
sich dafür eingesetzt haben, dass das Wallfahrtsgeschehen so zügig abgelaufen
ist.
Ich versuche, alle Gruppen oder Einzelne zu benennen:
- den Wallfahrtsausschuss des Pastoralrates,
- die Priestergemeinschaft,
- die Wallfahrtsgilde in Telgte für die großartige Fahnen- und Blumendekoration,
- die Gottesdienstgruppen mit Predigern,
- die Zelebranten,
- die Lektoren,
- die Messdienerinnen und Messdiener,
- die Fahnenträger,
- die Kollektierer,
- die Mitglieder des Ritterordens vom Hl. Grabe zu Jerusalem,
- den Kerzenträger,
- die Grafschafter Blaskapelle aus Buckow unter Leitung von Franz Heinze,
- den Grafschafter Chor unter Leitung von Georg Jaschke und Organist Pfr.
Christoph Scholz,
- die Verkäuferinnen und Verkäufer am Bücherstand, Missionsbasar und im Cafe,
- die Damen, die die Mess-Stipendien aufgeschrieben haben,
- das Team der Glatzer Stube (Glatzer Sammlung e. V.) für die großartige
Ausstellung „60 Jahre Grafschaft Glatzer Wallfahrt“,
- die Schwestern im Bernsmeyer-Haus,
- die Helferinnen im Knickeberg-Haus für die Bewirtung der Schwestern,
- die Gastgeber, die unsere Landsleute aus der Grafschaft und Tschechien privat
beherbergt haben,
- die Schönstatt-Schwestern in Münster-Gievenbeck, die die Versorgung der
übrigen Landsleute und Jugend übernommen haben,
- die Junge Grafschaft, die für das Abendessen dieser Gäste und für das
Herrichten und Abräumen der Stühle verantwortlich war und die Verantwortlichen
des Transportes,
- die Hausmeister im Rathaus, Bürgerhaus und Pfarrzentrum,
- die Fotografen und alle, die für die Film- und Tonbandaufnahmen zuständig
waren,
- den Malteser-Hilfsdienst für die ärztliche Versorgung
- die Helfer, die für die Suppenbestellung und –verteilung zuständig waren,
- Herrn Rechtsanwalt Blaser aus Glatz, jetzt Osnabrück, für den eindrucksvollen
Text zu „60 Jahre Grafschafter Wallfahrt“ sowie
- Herrn Propst Heinz Erdbürger und Herrn Kammler als Küster sowie Frau Chmura
als Gehilfin.
Niemand wird es verübeln, wenn ich den seit Jahrzehnten tätigen
Wallfahrtsausschuss einmal namentlich nenne und mich bei ihm im Namen aller
bedanke: Gebrüder Johannes und Peter Güttler, Ludwig Adelt, Georg Jaschke und
Georg Jäschke. Michael Güttler und Hans Veit stehen ebenfalls seit mindestens 20
Jahren dem Großdechanten bei der Pressekonferenz zur Seite. Es ist nicht ganz
leicht, den zumeist jungen – vielleicht noch in der Ausbildung stehenden oder
nebenamtlichen – Redakteuren den Sinn und Inhalt unserer Wallfahrten so zu
erklären, dass sie eine vernünftige Berichterstattung zustande bringen. Im
Grunde haben diese Redakteure es leicht, weil der Großdechant allen eine
Presseerklärung vorbereitet hat. Aber jeder Redakteur kocht gern seine eigene
Suppe, über die man sich dann wundern darf! Wir werden im nächsten Jahr wieder
um objektive und sachliche Berichterstattung bitten.
Ich habe einmal zusammengezählt, wie viele Grafschafter Landsleute und uns
Verbundene an dieser Wallfahrt mitgearbeitet haben, dass sie zu solch einem
großartigen Ereignis wurde: ca. 150 Personen.
Dank sage ich auch dem „Grafschafter Boten-Team“ mit Herrn Peter Großpietsch,
Frau Cäcilia Raschper als Redakteurin des Rundbriefes des Großdechanten. Durch
diese beiden Medien bleibt der Kontakt der Grafschafter erhalten und die
Informationen über unsere Grafschafter Arbeit werden weitergegeben.
Zum Schluss bleibt mir das Wort des Dankes an alle Beteiligten. Ohne die Hilfe
und das Engagement der Ehrenamtlichen wäre die Wallfahrt nicht das, was sie ist:
ein Fest des Glaubens, der Hoffnung und Liebe, ein Fest der Treue zu Gott und
unserer unvergessenen Heimat!
Ein besonderer Dank aber auch an alle Wallfahrer, die durch zwei gute Kollekten
es ermöglicht haben, dass wir bei notwendigen Sparmaßnahmen weiter unsere
Grafschafter Arbeit durchführen und auch den Landsleuten in der Mission zu
Weihnachten wieder mit einer guten Spende aus Kollekten und Spenden eine riesige
Freude machen können.
Es zeigt sich, die Grafschafter lassen ihren Großdechanten nicht im Stich, wenn
Hilfe notwendig ist. Darum ein ehrliches Vergelt’s Gott – oder wie wir es besser
sagen: Bezoahl’s Goot!
In Dankbarkeit
Ihr und Euer
Franz Jung, Großdechant
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