RUNDBRIEF 3/2006

 

   Die Grafschafter Wallfahrt im Spiegel der Presse


 

Sowohl in der Kirchenzeitung des Bistums Münster „Kirche und Leben“ sowie im Lokalteil und im überregionalen Teil der „Westfälischen Nachrichten“ fand die Grafschaft Glatzer Wallfahrt Beachtung.

 

-          „Wer glaubt, ist nie allein“ lautet das Motto des bevorstehenden Deutschland-Besuchs von Benedikt XVI. Mehrere tausend Gläubige im Bistum Münster fanden dieses Papst-Wort am Wochenende bei stärkenden Wallfahrten bestätigt. Diesen Gedanken zu drei verschiedenen Wallfahrten – eine davon war die Glatzer Wallfahrt nach Telgte – fanden wir in „Kirche und Leben“.

-          In der gleichen Zeitung war zu lesen: 2 500 Pilger kamen zur 60. Wallfahrt der Glatzer nach Telgte / Beglückende Geborgenheit in der Kirche. Hauptzelebrant der Festmesse am Samstagmorgen war der Apostolische Nuntius für Deutschland, Erzbischof Erwin Josef Ender. Aus seiner Predigt wurde zitiert: ... „Wir wissen als Heimatvertriebene um das Gefühl beglückender Geborgenheit in der Kirche. Wohin immer uns die Vertreibung verschlagen hat, die Kirche und unser Glaube sind uns auch in der Fremde stets Heimat geblieben.“ Es gebe für den Menschen keine schlimmere und unglücklichere Heimatlosigkeit, als wenn er seine Geborgenheit in Gott verliere, sagte Ender. –

-          Trotz der vielen Pilger, die aus ganz Deutschland nach Telgte gekommen waren und den Kardinal-von-Galen-Platz sowie die Propsteikirche St. Clemens füllten, merkte Ender an, dass die Zahl der Wallfahrtsteilnehmer in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen sei. Viele Landsleute, die das Unrecht der Vertreibung noch persönlich erlitten hätten, seien inzwischen gestorben. Dennoch sah Ender nicht schwarz für die Zukunft der Vertriebenenseelsorge: „Sie ist eine gute Ergänzung zur Seelsorge in den Pfarreien und sollte aufrechterhalten bleiben, so lange Interesse besteht.“ –

-          An die Anfänge der Wallfahrt erinnerte der Visitator für die Gläubigen aus der Grafschaft Glatz, Großdechant Franz Jung. ... Inzwischen habe sich der Charakter der Wallfahrt natürlich gewandelt. Zum einen schlage sie eine Brücke zu den Marienwallfahrtsorten in der alten Heimat, die auch als „Glatzer Marienland“ bezeichnet werde, zum anderen sei die jährliche Wallfahrt natürlich eine willkommene Gelegenheit, Freunde und Verwandte wiederzusehen. „Wir sind eine große Familie“, sagte Jung.

 

-          In den Westfälischen Nachrichten wurde auch über das Geschehen am Freitagnachmittag berichtet: Gestern Nachmittag begann mit einer Vesper in der Clemenskirche die 60. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatz nach Telgte. Im Anschluss trafen sich die Pilger im Bürgerhaus zu einer Feierstunde. ... Unter den Gästen befand sich auch der Dresdner Bischof Joachim Reinelt, der zusammen mit Dutzenden Glatzer Wallfahrern Rückschau auf die vergangenen 60 Jahre hielt. Peter Güttler zeigte Dias aus verschiedenen Jahren der Wallfahrt.

-          Schließlich fand die Eröffnungsandacht und die Lichterprozession durch die Altstadt Erwähnung.

-          Auf Worte des Nuntius und des Großdechanten aus dem Festgottesdienst am Sonnabend wurde hingewiesen.

-          Darüber hinaus wurde der Infostand von der Jungen Grafschaft erwähnt. Der katholische Jugendverband bemüht sich um gesellschaftspolitische Bildung und die deutsch-polnische Freundschaft. 14 junge Grafschafter aus Deutschland und 20 junge Leute aus dem polnischen Partnerverbund waren in Telgte zu Gast. ...

-          Ein besonderer Tag war der Samstag für Aexander Bergel aus Twistringen und Thomas Hatwig aus Nordwalde. Die beiden Neupriester erteilten in dem Festgottesdienst ihren Primizsegen.

-          Mit einer Andacht, in der der Dresdener Bischof Joachim Reinelt predigte, schloss die 60. Glatzer Wallfahrt.

-          Auch auf die „Sonderausstellung zum Jubiläum der Glatzer Wallfahrt“ gingen die Westfälischen Nachrichten ein. So ist Peter Güttler, der Vorsitzende des Vereins „Glatzer Sammlungen“, der die Dokumente für die Ausstellung zusammengetragen hat, auf einem Foto zu sehen.

-          Die Westfälischen Nachrichten weisen auch auf die im Rahmen der Wallfahrt jährlich stattfindende Priesterkonferenz hin.

-          Weiterhin wurden Hinweise auf die Grafschaft Glatz im Telgter Stadtbild aufgezählt: Straßennamen wie Joseph-Wittig-Weg oder Ignaz Reimann-Straße, der Bildstock am Christoph-Bernsmeyer-Haus oder die Fenster in der Clemenskirche.

 

Zusammengestellt von Cäcilia Raschper

  

Über die Telgter Wallfahrt 2006 ist ein Sonderdruck erschienen, der u. a. die Predigten enthält. Die Broschüre gibt es im Glatzer Büro zum Preis von 5 € zzgl. Porto.

 

Einen DVD-Film über die gesamte Grafschafter Wallfahrt hat im Auftrag des Großdechanten Herr Eberhard Gehwald, Biederlackweg 31, 48167 Münster, Tel. 0251 65977, erstellt. Er kann direkt bei ihm bestellt werden und kostet 15 € zzgl. 2 € Porto.

 



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