LEITLINIEN

 

Die Junge Grafschaft ist eine überregionale Aktionsgemeinschaft, die sich in der Jungendbildungsarbeit, der Weitergabe des christlichen Glaubens und der Völkerverständigung engagiert. Sie gehört der "Aktion West-Ost" im Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Arbeitsgemeinschaft für europäische Friedensfragen" an.

Die Gemeinschaft will Jugendliche und junge Erwachsene ermutigen, ihre Aufgabe in Kirche, Staat und Gesellschaft als mündige Christen zu erkennen und zu erfüllen.

Sie will Glauben erlebbar machen, indem sie ihn aktiv gestaltet und ein christliches Miteinander pflegt.

Sie will die Beziehungen zwischen polnischen und deutschen Jugendlichen fördern. Dies basiert auf dem Ursprung der Gemeinschaft. Die Junge Grafschaft entstand nach Krieg und Vertreibung. Der gemeinsame Glaube, das gemeinsame kulturelle Erbe und das gemeinsame Schicksal führte die katholische Jungend der Grafschaft Glatz zusammen. Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" entwickelte sich aus der Beschäftigung mit der Grafschaft Glatz eine regelmäßige deutsch-polnische Jugendbewegung.

Die Junge Grafschaft bemüht sich um eine Verständigung unter den Völkern. Um dazu beizutragen, suchen wir insbesondere den Dialog mit unsren osteuropäischen Nachbarn. Wir sind bestrebt, unsren Beitrag zum Aufbau einer europäischen Friedensordnung zu leisten, in der Grenzen nicht mehr trennen und Vorurteile abgebaut werden. Unsere Gemeinschaft will dazu beitragen, dass das Unrecht der Vertreibung niemals in Vergessenheit gerät, damit sich gleiches nicht wiederholt. Wir treten ein für die Achtung der Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Unsere Gemeinschaft ist für jeden jungen Menschen offen, der sich ihr verbunden fühlt.


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